Seite auswählen

Nie zuvor mussten sich Unternehmen schneller auf neue Marktgegebenheiten und Kundenanforderungen einstellen. Der Einsatz funktionaler und einfach zu skalierender Unternehmenssoftware entscheidet mehr denn je über Prozess-Effizienz, Service-Qualität und Time to Market – und damit über den Unternehmenserfolg.

Fakt ist: Wer Herausforderungen wie Globalisierung und Digitalisierung meistern und auf die Disruption von Geschäftsmodellen vorbereitet sein will, benötigt ein leistungsfähiges ERP-System.

Zukunftsorientierte Unternehmen stellen deshalb ihre IT-Infrastruktur auf den Prüfstand und rüsten auf moderne Business-Lösungen auf. Eine der häufigsten Fragen im ERP-Auswahlprozess lautet „Cloud oder On Premise?“  

ROI

Cloud ERP auf dem Vormarsch

Im Jahr 2017 nutzten bereits zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland IT-Services aus der Cloud, so das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG. Und der Boom geht weiter: Die ISG Information Services Group prognostiziert, dass bis 2020 weltweit rund 60 Prozent aller Workloads in einer Public Cloud laufen werden.

„Ob Kleinstbetrieb oder Großkonzern – Cloud Computing hat sich in aller Breite durchgesetzt“

Peter Heidkamp, Head of Technology KPMG

 

Längst betrifft dieser Trend nicht mehr nur Office-Anwendungen oder Storage-Lösungen, sondern auch das Angebot an innovativen Cloud-ERP-Modellen wächst kontinuierlich und immer mehr Unternehmen verlegen Business-Anwendungen ganz oder teilweise „in die Wolke“.

Insbesondere der Mittelstand profitiert von dieser Entwicklung: Mit der Cloud werden hochprofessionelle ERP-Lösungen erschwinglich, die bislang finanzkräftigen Großkonzernen vorbehalten waren.

Fünf Faktoren für eine höhere Rentabilität

Rentabilitätsrechnungen zeigen: Bei einer ROI-Betrachtung punkten Cloud-ERP-Lösungen im Vergleich zu klassischen On-Premise-Installationen auf dem hauseigenen Server. Für die positiven Effekte auf den ROI sind vor allem fünf Faktoren verantwortlich:

1. Geringe Anschaffungskosten

Unternehmen benötigen keine eigene IT-Infrastruktur, so dass teure Start-Investitionen in eigene Server entfallen. Da ERP-Lösungen aus der Cloud üblicherweise als SaaS-Modell – also vergleichbar mit einem Abo – betrieben werden, sparen Unternehmen außerdem die Kosten für den Kauf der ERP-Lizenzen.

Hohe Kapitalkosten (Capex), die sofort fällig sind, aber nur langsam über mehrere Jahre abgeschrieben werden können, werden ersetzt durch gleichmäßig anfallende Mietgebühren (Opex), die als Betriebskosten sofort in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden können. Die Kapitalbindung sinkt, die Liquidität steigt.

2. Transparente Betriebskosten

Durch die Auslagerung des Betriebs der IT-Infrastruktur an den Software-Anbieter vereinfacht sich die Kalkulation der laufenden Kosten deutlich. Der Aufwand für Pflege, Administration, Wartung, Backups und Weiterentwicklung wird üblicherweise durch feste und transparente Service-Pauschalen abgedeckt. Alle Maßnahmen rund um Performance und Sicherheit werden auf den Anbieter übertragen.

Ob Updates, Patches, Virenschutz, Compliance, Stromausfall oder Wasserschaden – Sie müssen sich um nichts kümmern und tragen kein Risiko. Zur ROI-Optimierung trägt außerdem bei, dass sich der Zeitaufwand für die IT-Administration der Unternehmenssoftware verringert und so die Personalkosten niedriger sind als bei On-Premise-Lösungen.

3. Flexible Skalierung

Während traditionelle Kauflizenzen nicht zurückgegeben werden können, lassen sich mit einem SaaS-Modell in der Cloud Auftragsschwankungen, saisonale Auslastungsspitzen oder Phasen starken Wachstums bedarfsgerecht abbilden. Mietlizenzen oder zusätzliche Funktionen können je nach gewählter Kündigungsfrist einfach hinzugebucht und wieder abbestellt werden, so dass sich das ERP-System flexibel am Wachstum und der Auftragslage des Unternehmens orientiert. „Totes“ Kapital durch nichtgenutzte Kauflizenzen oder starre Pakete gibt es nicht mehr.

4. Kurze Time to Value

Im Vergleich zu herkömmlichen On-Premise-Installationen ist die Inbetriebnahme von Cloud-Lösungen standardisierter und damit in der Regel weniger komplex. Die Einführungsphase wird im Schnitt kürzer, so dass auf Unternehmensseite weniger Manpower gebunden und niedrigere Implementierungskosten verursacht werden. Das neue ERP-System ist schneller produktiv im Einsatz und der Break Even wird schneller erreicht. Dasselbe gilt für später zusätzlich benötigte Lizenzen, egal ob es sich um einen neuen Mitarbeiter oder einen neuen Standort handelt.

5. Verteiltes und effizientes Arbeiten

Mit der Nutzung von ERP in der Cloud schaffen Sie die nötigen Voraussetzungen für das Arbeiten der Zukunft: Arbeitsplätze müssen sich nicht mehr im Unternehmen befinden, sondern Mitarbeiter können zu jeder Zeit und von jedem Ort der Welt aus auf die in der Cloud freigegebenen Daten und Informationen zugreifen. Auch die standortübergreifende Kollaboration wird deutlich vereinfacht.

Hinzu kommt, dass Cloud Services renommierter ERP-Anbieter schnell, hochverfügbar und technisch immer auf dem neuesten Stand sind. Ob neue gesetzliche Vorgaben, moderne Technologien oder innovative Branchen-Features: ERP-Systeme in der Cloud sind erfahrungsgemäß State-of-the-Art.

Cloud ERP als hochrentabler Erfolgsbaustein der Digitalisierung

Sicherlich ist die finanzielle Sicht nicht die einzige Grundlage einer ERP-Entscheidung und nicht alle ROI-relevanten Faktoren können in Metriken gefasst werden. Nichtsdestotrotz lassen sich durch Cloud-Lösungen zahlreiche Potenziale erschließen, die die Rentabilität eines ERP-Systems im Vergleich zu einer On-Premise-Lösung verbessern.

Der Trend zeigt klar, dass Cloud ERP auf dem Vormarsch ist. Spätestens wenn Entscheidungen über einen Systemwechsel oder eine ERP-Neueinführung anstehen, sollten Cloud-Lösungen deshalb in den Auswahlprozess einbezogen werden.

Testen Sie faveo 365 – Cloud ERP im günstigen Mietmodell, mit Onboarding zum Festpreis, kostenlosen Updates, Wartung und Telefon- /E-Mail-Support.