So gelingt die Digitalisierung im technischen Großhandel

Zugegeben: Ihr Tagesgeschäft ist herausfordernd. Als Unternehmen im technischen Großhandel befinden Sie sich in der Vermittlungsposition zwischen Hersteller und Kunden, Sie müssen täglich den Durchblick für eine enorme Menge an Daten wahren und gleichzeitig viel Verständnis für Kunden und beratungsintensive Produkte mitbringen. 

Dieses Geschäftsmodell gerät durch erhöhte lokale Angebots- und Preistransparenz, die Abwanderung von Herstellern zu bekannten Plattformen sowie steigenden Effizienzdruck seit einigen Jahren ins Wanken und setzt Unternehmen unter Druck digitale Wege zu gehen. Die Komplexität an Prozessen und Produkten, Anschaffungskosten von Software oder der Schulung des Personals im Umgang mit neuen Technologien, lässt Unternehmen des technischen Großhandels die digitale Transformation als Bedrohung empfinden. 

Technischer Großhandel

Vor welchen Herausforderungen steht der technische Handel?

Natürlich gibt es Hürden, die sich Unternehmen im Zuge der Digitalisierung stellen müssen. Wichtig ist jedoch, dass die Digitalisierung für Großhändler als Notwendigkeit und als Chance verstanden werden muss, die Geschäftsabläufe flexibler, schneller und moderner macht - sowohl für Sie als  Unternehmen intern als auch für Ihre Kunden.  

Das Produkt rückt in dieser Entwicklung in den Hintergrund und der Prozess von Entwicklung über Vermarktung und Lieferung steht im Vordergrund. 

Eine große Herausforderung besteht darin, dass noch kein Standard für digitale Geschäftsprozesse existiert. Da Produkte aber immer vielschichtiger werden und mehr Beratung erfordern, sind es gerade digitale Prozesse, die diese Komplexität transparent abbilden sowie steuern können. Mithilfe der richtigen IT können Daten besser vernetzt und Abläufe automatisiert werden. Dies verbessert die Nachvollziehbarkeit von Vorgängen, steigert die Effizienz und erhöht die Qualität Ihrer Produkte. 

Heutzutage neigen immer mehr Hersteller dazu, Ihr Produkt über bekannte Plattformen wie Alibaba, Amazon oder Mercateo direkt an den Endkunden zu vertreiben. Aus diesem Vertriebskanal entwickeln sich viele Vorteile für den Hersteller. Es besteht eine direkte Kundennähe und Bedürfnisse dieser besser erkannt und bedient werden können, ohne die Hilfe eines Großhändlers. Das bedeutet nicht, dass der Großhandel komplett ersetzt wird, aber essentielles Auftragsvolumen verliert.

 

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Wie finden Unternehmen den Einstieg?

Die digitale Transformation fordert vor allem Mut zur Veränderung. Die Digitalisierung betrifft nicht nur Ihr Geschäftsmodell, sondern auch vor allem Ihre Unternehmenskultur.  

Oft fehlt es Unternehmen an digitalen Kompetenzen, technische Möglichkeiten zu effektiv zu nutzen. Daher gilt es vor allem zu Beginn ein Bewusstsein über die digitale Möglichkeiten und Notwendigkeiten zu schaffen. Dies setzt eine intensive Auseinandersetzung mit der passenden IT-Unterstützung unbedingt voraus.

Schaffen Sie zunächst eine Basis z.B. im Rahmen eines Workshops für Führungskräfte, bei denen der Ist-Zustand Ihres Unternehmens erfasst wird: Welche Prozesse sind bereits digital, welche müssen es werden? Danach beziehen Sie auch weitere Kollegen mit ein. Erst wenn Mitarbeiter verstehen, warum Veränderungen vorteilhaft sind, können Sie angenommen werden. Ein effektives Changemanagement ist dabei der Schlüssel.

Going digital: Erste Schritte 

Nachdem Sie mit der Ermittlung des Ist-Zustands den aktuellen Bedarf Ihres Unternehmens analysiert haben, sollte es strategisch weitergehen. Nur so kann nachhaltig in den digitalen Wandel und die eigene Wettbewerbsfähigkeit investiert werden.

Machen Sie sich in einem zweiten Schritt Gedanken darüber, ob die Veränderung einzelner Bereiche wie Warenwirtschaft oder Online-Handel transformiert werden sollte, oder ob über eine umfassende digitale Unternehmensstrategie nachgedacht werden muss. Stellen Sie ein Team zusammen, welches sich ausschließlich mit technischen Optionen, Dienstleistern, Beratungsangeboten, ggf. finanzieller Unterstützung via Förderprogrammen, befasst und einen Fahrplan erstellt.

Im Fokus der richtigen digitalen Strategie sollte nicht nur eine Software stehen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, sondern sich auch skalierbar und flexibel zukünftigen Situationen anpassen kann. 

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