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Beim Thema Versand wollen Online-Shopper keine Kompromisse eingehen. Schnell, reibungslos und kostenlos soll es sein.

So hat sich der Versandprozess von Online-Shop Giganten wie Amazon und Zalando deutlich auf die Erwartungshaltung der Online Einkäufer ausgewirkt. Eine Studie des EHI Retail Instituts zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Multi-/Cross-/Omnichannel-Händler bereits innerhalb von 24 Stunden oder schneller liefern können. Als Online-Händler steigt für Sie somit der Druck diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Sie möchten den Kunden gerade beim ersten Kauf überzeugen, damit die Wahrscheinlichkeit des Wiederkaufs steigt.

In unserem Artikel finden Sie sieben Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihren Versandprozess zu unterstützen.

Versand ERP

Tipp #1: Genauigkeit bei Maß und Gewicht

Auch wenn dieser Hinweis zu offensichtlich klingen mag: Viele Probleme treten bereits beim Frankieren auf. Diese verursachen hohe Folgekosten, die den gesamten Prozess nicht nur verlängern, sondern am Ende auch teurer machen.

Pakete genau zu messen und zu wiegen ist das A&O, um Unstimmigkeiten von vorne herein zu vermeiden. Auch zwischen den Versanddienstleistern gibt es feine Unterschiede in Größe und Gewicht, die Sie kennen sollten.

Tipp #2: Fehlerquelle Adressen

Wenn wir schon von Genauigkeit sprechen – diese ist ebenso bei der Überprüfung von Adressen nicht zu vernachlässigen. Durch fehlerhafte Adressen, die durch die Paketdienste nicht codiert werden können, entsteht zusätzlicher Aufwand durch eine entsprechende
Adresskorrektur. Dies schlägt sich wiederum in weiteren Kosten auf Ihrer Seite nieder.

Zudem sind ungeprüfte Eingaben eine häufige Ursache für falsche oder verspätete Zustellungen. Achten Sie daher darauf, dass alle Adressen, welche Sie Ihrem Versanddienstleister übergeben vorher geprüft worden sind. So beugen Sie ungeplanten Kosten und unzufriedenen Kunden vor.

Tipp #3: Versandkommunikation als Teil des Kundenservice

Dank Trackinglink des Versanddienstleisters weiß Ihr Kunde über jeden Schritt seiner Bestellung Bescheid. Tritt also einer der eben erläuterten Fälle ein und es kommt zu Verzögerungen des Versands, ist der nächste Anruf oder die nächste Mail bei Ihrem Support nicht weit.

Nutzen Sie an dieser Stelle die Versandkommunikation zu Ihrem Vorteil: Ein guter Kundenservice reagiert im entscheidenden Moment. Wurde das Paket beispielsweise beschädigt, schicken Sie Ihrem Kunden direkt die Ware noch einmal zu oder schreiben Sie Ihrem Kunden einen exklusiven Rabatt auf den nächsten Einkauf aus. Ein direktes Eingreifen bei Problemen zeichnet sich positiv in der Kundenzufriedenheit ab.

Tipp #4: Kostenloser Versand

What would Amazon do? Diese Frage stellen sich einige Händler, wenn es um Versandkosten geht. Um mit Online-Shops wie Amazon mithalten zu können, sollten Sie zunächst einen Blick auf die Angebote der verschiedenen Versanddienstleister werfen. Wer nicht generell versandkostenfrei versendet, sollte immerhin ab einem Mindestbestellwert kostenlos Ware verschicken. Kosten lassen sich insbesondere sparen, wenn Sie auf Faktoren wie die Destination, Paketmaß und -gewicht achten, welche von Zusteller zu Zusteller unterschiedlich gehandhabt werden.

Haben Sie beispielsweise schwere, aber kleine Pakete, könnte Hermes der richtige Versanddienstleister für Sie sein. Für den Versand außerhalb von Deutschland, aber innerhalb der EU könnte DPD passend sein. Bei internationalen Versand jedoch sind Sie mit DHL
bestens beraten.

Tipp #5: Rücksendung einfach gemacht

Neben einer schnellen Lieferung, sollten Sie Ihren Kunden auch einen reibungslosen Retourenprozess ermöglichen. Dazu gilt es in einem ersten Schritt die Retourenquote minimieren. Fragen Sie sich in regelmäßigen Abständen warum Kunden Ware retournieren und werten Sie diese aus. Weitere Tipps zur Retourenprävention beinhalten eine wiederkehrende Sortimentsbereinigung, ausführliche Produktbeschreibungen, personalisierte Kaufempfehlungen, eventuelle finanzielle Anreize für Wenig-Retournierer und nach wie vor auf eine schnelle Lieferung zu achten.

Aber selbst die beste Retourenprävention wird Sie nicht vollständig vor Rücksendungen schützen. Dass die Retourenquote sinkt, indem die Rückgabe für den Kunden so schwierig wie möglich gestaltet wird, ist ein Irrglaube. Machen Sie Ihrem Kunden die Rückversand einfach und automatisieren Sie alle an die Rücksendung gekoppelten Workflows so weit wie möglich, um bei diesen zeitaufwendigen Abläufen Geld zu sparen. 

Eine intelligente IT-Unterstützung vom Shopsystem bis zur eingesetzten Software verhilft Ihnen zu einem effizienten Retourenmanagement.

Prozessoptimierung mit ERP

Begeistern Sie Ihre Kunden mit einer unkomplizierten und schnellen Bestellabwicklung, kurzen Lieferzeiten, einem Top Service und reibungsloser Retourenabwicklung. 

Dies setzt die konsequente Automatisierung aller betrieblichen Abläufe, vom Einkauf über Logistik bis zum Support voraus. Mithilfe des passenden ERP-System, welches sich nahtlos an Ihren Webshop anbinden lässt, beschleunigen Sie den Versand- und Retourenprozess. So sparen Sie nicht nur Zeit und Geld, sondern steigern in erster Linie die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Mit faveo 365 können alle wichtigen Paketdienstleister in Deutschland (u.a. DHL, Deutsche Post, DPD, FedEx, Hermes etc) integriert werden. Darüber hinaus ermöglicht es Ihnen Versandlabels zeitsparend zu erstellen, Kunden eine Sendungsverfolgung anzubieten und umfassend Ihre Versandkonditionen zu optimieren.

Einfacher Versand dank ERP

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